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The Future is NOW

Viele von euch kennen es vielleicht bereits. Die Veränderung beginnt immer bei uns selbst. Und sie beginnt JETZT.
Während meiner Tätigkeit mit Unternehmen und Menschen, die - sagen wir mal - ihre aktuelle Situation suboptimal fanden - war immer der Startpunkt die sogenannte IST-Situation.

Bei Unternehmen so etwas wie:

  • zu wenig Umsatz
  • hohe Fluktuation bei den Mitarbeitern

Bei den Menschen zum Beispiel:

  • Unzufriedenheit mit dem Job
  • Stress in der Beziehung

 

 

(Bild: Agnes Baldauf)

 

Vermutlich hast Du auch schon eine Situation im Kopf, die du gerne anders hättest. Besser, schöner, harmonischer, sicherer.....

Du bist nicht alleine, soviel ist sicher.
Auch ich habe immer wieder Situationen, wo ich denke - das darf doch nicht wahr sein. Wieso passiert dies schon wieder? Weshalb habe ich schon wieder so agiert?

Als ich begann über diverse ungemütliche und nervige, wiederkehrende Situationen nachzudenken, begab ich mich auf die Suche. Zunächst im Außen. Da muss es doch Lösungen in Büchern und Seminaren geben.
Und ja, die gab es auch. Viele wertvolle Hinweise, Empfehlungen, Tipps und Ratschläge waren niedergeschrieben und wurden vermittelt.


Verändert hat sich jedoch erst etwas, als ich anfing, diese Tipps und Hinweise wirklich umzusetzen - und zwar bei mir. Denn ich fand heraus, dass eine IST-Situation, die ich gruselig fand, immer auch etwas mit mir zu tun hatte. Fand ich blöd, war aber nicht zu ändern.


Jedes IST hat mit meinen Entscheidungen und meinem Verhalten aus der Vergangenheit zu tun.

  • Denn ich hatte ja diesen Job gewählt oder mir den Partner ausgesucht.
  • Ich habe meinen Teil zum Stress mit den Kollegen und Freunden beigetragen, indem ich mir wenig Zeit genommen hatte oder über Argumente hinweg gestiefelt war.

Meist verhalten wir uns unbewusst und agieren aus den üblichen, uns zu dem Zeitpunkt zugänglichen Mustern heraus.

Das ist daher das, was uns in der Situation mit den bis dahin erlernten Verhaltensweisen, Kommunikationsmöglichkeiten und gemachten Erfahrungen heraus das Beste war, das wir bieten konnten. So wie unser Gegenüber ebenfalls sein Bestes gab, was möglich war zu dem jeweiligen JETZT-Moment.

 

Nun können wir natürlich bequem sagen: "Hach, soll doch der Andere anfangen, sich zu verändern."

Das ist eine Möglichkeit. Doch aus meiner Erfahrung sage ich dir: "Da kannst du womöglich bis zum Sankt Nimmerleinstag warten". Denn für den Kollegen oder Partner ist die Situation eventuell nicht so belastend, wie du sie empfindest.

  • Weshalb sollte dein Gegenüber etwas ändern?
  • Vielleicht hat er ebenso die Erwartung, dass Du anfängst?

Wie auch immer die Situation ist. Sie IST eben, wie sie IST. Und wenn du möchtest, dass sich etwas ändert, dann liegt es an dir und niemand anderem sonst, etwas zu verändern - und zwar bei dir.

 

Deshalb möchte ich dir gerne einige Impulse anbieten.
Allgemeines

  • es IST wie es IST
  • Deine Erfahrungen, Entscheidungen und Verhaltensweisen der Vergangenheit haben zu diesem IST Zustand geführt
  • Sei gnädig mit dir, denn bisher hast Du IMMER das gegeben, was zu der Zeit dein BESTES war
  • Und dein BESTES zu geben, kann NIE falsch gewesen sein. Es war das, was möglich war.
  • Wichtig ist, dass Du bereit und Willens bist, etwas zu ändern.

Analysiere

  • JEDE Situation ist anders und hat ihre Besonderheiten
  • Um welche Situation handelt es sich. Bleibe ganz akkurat bei dieser EINEN Situation und verwirre dich nicht mit ähnlichen Begebenheiten.
  • Wer war alles beteiligt?
  • Wo hat es stattgefunden?
  • Was GENAU ist passiert? Überlege und notiere dir auch gerne, was hat zur Eskalation, zum Stress geführt. Wie war deine Stimmung an dem Tag. Was hast Du gedacht, getan, gesagt.
  • Bleibe hier unbedingt so wertfrei / neutral wie möglich. Verurteile nicht. Weder dich noch die anderen.

Verändere

  • Wo magst du ansetzen? Bei deinen Gedanken und Worten?
  • Bei deiner Stimmungslage?
  • Dann schau, welche Worte und Aussagen deiner Ansicht nach zu dem misslichen Endergebnis und zur Unzufriedenheit geführt haben
  • Überlege dir ein oder zwei Sätze, die du zukünftig sagen kannst und magst. Sprich sie aus und merke, ob sich das gut anfühlt oder du an den Sätzen feilen möchtest.
  • Wie hast du dich in der ehemaligen Situation gefühlt und wie willst du dich fühlen?
    Dann hol dir dieses Gefühl in dein Bewusstsein,
    Jetzt und täglich in entspannten Situationen. Damit übst du dieses Gefühl und es fällt dir immer leichter, in diesen Emotionszustand zu gelangen. Wenn du das nächste Mal vor der ehemals misslichen Begegnung stehst, hol dir genau dieses Gefühl VORHER in dein Bewusstsein.
  • Gehe dann so vorbereitet in die Situation und schau, was passiert.

Reflektiere

  • Reflektiere die Situation und lobe dich vor allem, dass du bewusst etwas verändert hast.
  • Sei wiederum gnädig, sollte es noch nicht so gelaufen sein, wie du es wolltest.
  • Schau genau hin, was sich wirklich verändert hat.

Prozess

  • Begebe dich mit Freude und Neugier wieder in die Analyse- und Veränderung- und Reflektions-Phase
  • Du kannst an dir selbst und den Herausforderungen wachsen
  • Du bekommst genau die Übungen präsentiert, die du meistern kannst.
  • Und denke daran: Du bist der Meister, der sich immer wieder übt. Wie jeder Virtuose hört das Üben nicht auf.